Bei Steinkrüger Stingl & Partner war Schiminowski zuletzt ebenfalls Partner und vertrat vorwiegend strafrechtliche Revisionen vor dem Bundesgerichtshof, ein Schwerpunkt, den er auch in der neuen Kanzlei beibehalten wird. Zuvor war er mehr als 15 Jahre als Staatsanwalt und Richter in der nordrhein-westfälischen Justiz und drei Jahre bei einem Strafsenat des Bundesgerichthofs tätig.
Als stellvertretender Vorsitzender der zuständigen Wirtschaftsstrafkammer am Kölner Landgericht war Schiminowski unter anderem für die strafrechtliche Aufarbeitung der Untreuevorwürfe gegen die ehemaligen Leiter des Bankhauses Sal. Oppenheim verantwortlich.
Das Team der ausschließlich im Strafrecht tätigen Kanzlei Reims Seebode Röhrig Donay Graf Borchardt Schlei vergrößert sich mit Schiminowskis Zugang auf acht Vollpartner. Bei Steinkrüger Stingl & Partner verbleiben sechs Anwälte in Köln und vier in München, zudem plant die Kanzlei weitere Zugänge auf Associate- und Partnerebene. Die Einheit fand zuletzt Anerkennung für ihre Mitwirkung am Gutachten für das Erzbistum Köln zur Aufbereitung der Missbrauchsvorwürfe.