Strafrechtsboutique

Frick und Quedenfeld trennen sich

Die angesehene auf Wirtschafts- und Steuerstrafrecht spezialisierte Stuttgarter Boutique Frick Quedenfeld spaltet sich auf. Zum Jahresbeginn 2015 machen die beiden Namenspartner jeweils in eigenen Einheiten weiter.

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Frick_Jörg
Frick_Jörg

Hintergrund der Trennung sind strategische Differenzen zwischen Dr. Jörg Frick (72) sowie Dr. Dietrich Quedenfeld (70). Die Aufspaltung kommt überraschend, denn beide arbeiten seit fast einem Jahrzehnt unter einem Dach sehr erfolgreich zusammen und hatten davor lange Jahre kooperiert. Vor allem in Baden-Württemberg gehört Frick Quedenfeld zu den etablierten Adressen im Strafrecht – sowohl bei Unternehmen als auch bei Individualmandaten.

Quedenfeld_Dietrich
Quedenfeld_Dietrich

Frick war bis 2004 Partner bei Gleiss Lutz und tat sich danach mit Quedenfeld zusammen. Frick steht in erster Linie für seine steuerstrafrechtliche Erfahrung und fokussiert sich unter der Firmierung Frick + Partner künftig auf diesen Beratungsschwerpunkt. Neben ihm sind zwei weitere Partner dabei, Florian Jandl (36) und Markus Krauter (40). Außerdem wird Frick + Partner zwei Associates beschäftigen. Neben dem Steuerstrafrecht will die Kanzlei auch allgemeine wirtschaftsstrafrechtliche Themen abdecken und dafür auch personell wachsen.

Quedenfeld, der eine breitere Palette wirtschaftsstrafrechtlicher Themen abdeckt, wird unter Quedenfeld Rechtsanwälte am Markt agieren. Die Kanzlei wird zum Start deutlich kleiner als die Sozietät Fricks. An Quedenfelds Seite bleibt Axel Sauer (46). Außerdem stößt als dritter Partner der Strafrechtler Thorsten Zebisch (42) hinzu, der bislang bei der Reutlinger Kanzlei Dr. Kroll & Partner tätig war.

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