Bornemann folgt auf Shelley McKinley (45), die den Posten seit 2012 innehatte und nun selbst wiederum in der Geschäftsführung weiter aufstieg. Sie übernahm die Geschicke für Recht und Corporate Affairs in Westeuropa. Zur Region Westeuropa zählt konzernintern der Großteil der westeuropäischen Länder, exklusive Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Frankreich und Großbritannien, die jeweils eigene Regionen bilden.
Wer Nachfolger von Bornemann als deutscher Microsoft-Rechtschef wird, steht noch nicht fest. Bornemann arbeitet seit 2006 für Microsoft, seit Oktober 2010 leitete der Urheber-, Outsourcing- und Datenschutzrechtler die rund zehn Juristen zählende Rechtsabteilung. Vor seinem Einstieg bei dem Softwarekonzern arbeitete er zunächst fünf Jahre für Freshfields Bruckhaus Deringer, bevor er für kurze Zeit zum Internethändler Amazon wechselte.
Microsoft Deutschland ist neben der Firmenzentrale bei München bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt hierzulande 2.700 Mitarbeiter. (René Bender)