Stuttgart

Führungs- und Generationswechsel bei Haver & Mailänder

Autor/en
  • JUVE

Die Stuttgarter Kanzlei Haver & Mailänder wechselt zum Januar ihre Kanzleiführung. Dr. Peter Mailänder (46) und Dr. Ulrich Schnelle (50) lösen Dr. Klaus Gerstenmeier (69) als Managing-Partner ab.

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Peter Mailänder
Peter Mailänder

Die 1965 gegründete Sozietät gibt sich mit dem Managementwechsel erst die dritte Führungsspitze ihrer Geschichte und die erste Doppelspitze. In den vergangenen elf Jahren leitete Gerstenmeier die Geschicke der Kanzlei. Zuvor hatte der Kanzleigründer Prof. Dr. Peter Mailänder die Geschäfte geführt, die nun zum Teil von seinem Sohn Peter übernommen werden.

Ulrich Schnelle
Ulrich Schnelle

Mit der neuen Doppelspitze leitet Haver & Mailänder nicht nur einen Generationswechsel ein. Die Übergabe der Kanzleiführung ist Teil einer größeren Management-Umstrukturierung: Die Kanzlei gliedert sich künftig zudem in zehn Praxisgruppen, die jeweils ein Partner leitet, wobei auch jüngere Partner in die Verantwortung genommen werden. Wettbewerber hatten der Kanzlei, die vor allem für ihre renommierte Schiedspraxis bekannt ist, bislang häufig angekreidet, zu stark vom Kanzleigründer und Gerstenmeier sowie dem dritten Seniorpartner Dr. Rolf Winkler dominiert zu sein.

Künftig führt etwa Dr. Gert Brandner das Gesellschaftsrechtsteam, Peter Mailänder die Praxisgruppe M&A und Ulrich Schnelle die Gruppen Kartellrecht und Compliance.

Peter Mailänder stieg 2000 in die Kanzlei seines Vaters ein, nachdem er seine Karriere bei der Münchner Venture-Capital-Kanzlei Weitnauer begonnen hatte. 2003 wurde er zum Junior-Partner, 2005 zum Equity-Partner ernannt. Mailänder berät im Gesellschafts- und Kartellrecht sowie bei Transaktionen. So begleitet er etwa den Softweareanbieter Empora Group bei der Strukturierung seines Deutschlandgeschäfts.

Schnelle ist seit 1992 bei Haver & Mailänder tätig, wo er 1997 zum Junior-Partner und 2002 zum Equity-Partner ernannt wurde. Er berät in Compliance- und Corporate-Fragen sowie im Kartellrecht. Hier vertritt er etwa das familiengeführte Stuttgarter Energieunternehmen Friedrich Scharr im längsten gerichtlichen Kartellbußgeldverfahren der deutschen Rechtsgeschichte. (Christin Nünemann)

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