Toth-Feher sagte, das Verhältnis zu der US-Sozietät Paul Hastings bleibe eng: „Die Kanzlei hat beeindruckende Wachstumspläne. Diese konzentrieren sich aber momentan auch auf Fernost, so dass wir in München erst mal alleine vorangeschritten sind.“
Neben seiner Arbeit als Anwalt bleibt Toth-Feher Geschäftsführer der von ihm gegründeten Private-Equity-Gesellschaft CB Equity Partners, die an gleicher Adresse in München ansässig ist. CB Equity hat die neue Kanzlei mit einer im Anwaltsmarkt außergewöhnlichen Mezzanine-Finanzierung versorgt und stützt sich dabei auf eine neue Bestimmung der Anwaltskammer von England und Wales: Darlehensgeber haben der als englischen LLP firmierenden Toth-Feher & Partner einen ungesicherten Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt und erhalten dafür neben dem Zins eine lineare Gewinnbeteiligung. Eine gesellschaftsrechtliche Mitsprache oder Einsicht in Mandantenkontakte bleibt dagegen außen vor.
Toth-Feher, der sich seit Jahren mit unternehmerischen Kanzleifinanzierungsmodellen beschäftigt, ist sicher, dass solche innovativen Strukturen zunehmen werden: „Es kann nicht richtig sein, dass Kanzleien Finanzierungswege versperrt bleiben, die bei anderen Unternehmen Gang und Gäbe sind.“ (Jörn Poppelbaum)