US-Akademiker

Einheitliche Partnerschaften immer noch profitabler

Autor/en
  • Aled Griffiths

Der amerikanische Jura-Professor William Henderson hat Zweifel am strategischen Nutzen zweistufiger Partnerschaftsstrukturen aufgeworfen. In der 'North Carolina Law Review' erklärte Henderson, dass heute zwar 79 Prozent der AmLaw 200 mit Non-Equity-Partnern arbeiten, einheitliche Partnerschaften jedoch tendenziell höhere Profite erzielen.

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Zahlreiche Sozietäten in den USA und Großbritannien, zunehmend aber auch in Deutschland, haben im Laufe der letzten Jahre den Status des Non-Equity-Partners eingeführt. Hauptgrund ist die Steigerung der Gewinnmargen für einen zunehmend exklusiven Kreis von Equity-Partnern. Die Folge ist – zumindest in der Theorie – eine Steigerung des Kanzleiprestiges: Die Sozietät wird sowohl für profitorientierte Quereinsteiger als auch für Berufsanfänger attraktiver. Anhänger dieses Modells verweisen auf Partnerschaften wie Berwin Leighton Paisner in London, die ihre Profitabilität in den letzten Jahren deutlich steigern und dank ihres flexiblen Vergütungssystems Top-Seiteneinsteiger für sich gewinnen konnte.

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