Hochkaräter verlassen die Magic Circle-Kanzleien Linklaters, FBD und A&O: Zum ersten Mal seit fünf Jahren haben US-Kanzleien wieder schlagzeilenträchtige Recruitment-Erfolge in London erzielt. Shearman & Sterling, Davis Polk and Wardwell und Milbank Tweed Hadley & McCloy gaben fast zeitgleich den Zugang renommierter Anwälte bekannt.Vor allem der Wechsel von Linklaters-Partner Peter King zu Shearman sorgte für Aufruhr, viele Londoner Anwälte wurden von dem angekündigten Einstieg überrascht. King wird als einer der führenden Corporate- und Kapitalmarktanwälte im Londoner Büro betrachtet. Der Anwalt, der in den Jahren 2000 und 2001 auch bei Linklaters in Deutschland tätig war, verfügt über einen guten Mandantenstamm hierzulande sowie enge Kontakte zu Merrill Lynch.
Obwohl die endgültige Partnerabstimmung bei Shearman noch aussteht, zeigte sich der Sprecher des Londoner Shearman-Büros bereits hoch erfreut: „Dieser in London fast beispiellose Wechsel unterstreicht, dass unsere Kanzlei in der Lage ist, die führenden Anwälte in einzelnen Rechtsgebieten an sich zu ziehen.“
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