Vergaberecht

Braun & Rieske streitet mit Bund über millionenschweres Mandat

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  • JUVE

Die Beauftragung von Anwaltskanzleien durch die öffentliche Hand steht im Fokus eines Rechtsstreits, der momentan zwischen dem Bundesverkehrsministerium und der Leipziger Kanzlei Braun & Rieske schwelt. Die beiden Parteien streiten sich über die Vergabe eines juristischen Beratungsauftrags mit über drei Millionen Euro Honorarvolumen.

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Konkret geht es um einen Auftrag über Beratung im Vergabe-, Beihilfe- und privaten Baurecht sowie Nachtragsmanagement für das Schiffshebewerk Niederfinow, das derzeit im Bau ist. Das beim Ministerium angesiedelte Wasserstraßen-Neubauamt hatte den Auftrag an Redeker Sellner Dahs & Widmaier vergeben, ohne ihn zuvor öffentlich auszuschreiben. Das Wasserstraßen-Neubauamt hatte drei Kanzleien zur Angebotsabgabe aufgefordert, mit zweien führte es Verhandlungen, wobei Redeker als Sieger hervorging.

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