Gibson Dunn & Crutcher hat das Arbeitsrecht in Deutschland erstmals mit einem Partner besetzt: Dr. Mark Zimmer (41) wechselte zum April in das Münchner Büro der US-Kanzlei. Zimmer war bisher Local Partner bei Baker & McKenzie. Gibson hatte ihr deutsches Büro 2002 eröffnet und die arbeitsrechtliche Praxis seitdem mit wechselnden Associates besetzt. Nachdem Dr. Marcel Grobys (seit Ende 2004 in eigener Kanzlei) und Dr. Antonie Wauschkuhn (seit Mitte 2007 bei Nokia Siemens Networks) die Kanzlei verlassen hatten, war der Bereich nicht mehr besetzt. Bei größeren Transaktionen oder Spezialthemen hatte die Sozietät das Arbeitsrecht daher von anderen Kanzleien einkaufen müssen. Zimmer wird sowohl Transaktionen als auch Restrukturierungen arbeitsrechtlich begleiten. Zudem ist davon auszugehen, dass der erfahrene Anwalt weiterhin eigenständiges Arbeitsrecht betreuen wird.
Zimmer war 2002 zu Baker an die Isar gekommen. Zuvor war er seit 1996 zunächst in Berlin bei Pünder Volhardt Weber & Partner (heute Clifford Chance) tätig und ab 1998 bei Beiten Burkhardt. Noch aus der Beiten-Zeit kennt der Arbeitsrechtler auch seine jetzigen Partner im deutschen Gibson-Büro, das im Kern eine Abspaltung aus den Münchner und Berliner Beiten-Büros ist. Zudem hatte Zimmer mit dem Partner Dr. Philip Martinius studiert.
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