Verteidigungsministerium

Kampfschiff-Vergabe wird weiter geprüft

Das Verteidigungsministerium räumt Fehler beim Ausschreibungsverfahren für das geplante Kampfschiff MKS 180 ein. Man habe einzelne Aspekte des komplexen Bieterverfahrens falsch eingeschätzt, so die Behörde. Deshalb prüft sie derzeit erneut, ob die Mandatierung von Beratern in Sachen MKS 180 vergaberechtlich korrekt verlief. Berater für die geplante Ausschreibung sind derzeit Beiten Burkhardt und McKinsey.

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Erstmals wurde für den Bau eines Kampfschiffs ein europaweites, vier Milliarden Euro schweres Vergabeverfahren aufgesetzt. Mit dessen Hilfe will die Bundeswehr den Großauftrag für mindestens vier neue Kampfschiffe erteilen. Schon die Vorbereitung für die Ausschreibung sei ambitioniert gewesen, erklärt das Ministerium auf JUVE-Anfrage: „Es gab einen engen Zeitplan und kaum Vorerfahrungen, auf denen aufgesetzt werden konnte.“ Den Beteiligten sei jedoch eines klar gewesen: „Die erste europaweite Ausschreibung eines Projektes dieser Dimension würde vom Anfang bis zum Ende in substantiellem Umfang externe juristische Begleitung erfordern.“

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