Vorwurf Selbstjustiz

Norton Rose-Anwalt unter Druck

Ein Bericht des Hamburger Abendblattes über den Hamburger Norton Rose Fulbright-Anwalt Dr. Christian Abel schlägt hohe Wellen. Die Zeitung hatte berichtet, CDU-Mitglied Abel wolle eine Bürgerwehr zusammenstellen, um gegen Drogenhandel im Schanzenpark vorzugehen. Inzwischen hat sich die Hamburger Rechtsanwaltskammer eingeschaltet und kritisiert Abels Vorgehen. Und auch bei Norton Rose, wo Abel seit einem Jahr als of Counsel tätig ist, prüft man die Vorwürfe.

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Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts hat der in der Nähe des Schanzenparks wohnende Abel eine Gruppe von „32 durchtrainierten Freiwilligen und drei Hunden“ zusammengestellt, die ab kommender Woche im Hamburger Schanzenpark Drogendealer festnehmen wolle. Als rechtliche Grundlage für das Vorgehen der Truppe sieht Abel das „Jedermannsrecht“, heißt es im Abendblatt. Bereits im Frühjahr hatte sich Abel Medienberichten zufolge im Ausschuss für regionale Stadtteilentwicklung der Bezirksversammlung Altona über die Zustände im Schanzenpark beschwert und einen Einsatz von bezirklichen Ordnungsdiensten gegen Drogendealer gefordert.

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