Wechsel in Brüssel

Freshfields-Corporate-Partner geht zu Marx van Ranst

Dr. Klaus Heinemann (48), langjähriger Brüsseler Corporate-Partner von Freshfields Bruckhaus Deringer, ist Anfang November zu der belgischen Kanzlei Marx van Ranst Vermeersch & Partners gewechselt. Heinemann hatte vor einigen Jahren zusätzlich zu seiner deutschen, auch die belgische Anwaltszulassung erworben. Zuletzt hatte er seinen Schwerpunkt sogar immer stärker auf die Beratung von Mandanten im belgischen Recht verlegt. Unter anderem war er im vorigen Jahr Teil des Teams, das Blackstone beim Erwerb von Centerparcs beriet. Den europäischen Pharmahandelsverband GIRP vertritt er in einem Streit mit Alliance Boots, bei dem es um das System des Pharmagroßhandels geht. Weitere Mandanten, für die er regelmäßig tätig wird, sind zudem Celesio sowie ein deutsch-französischer Konzern.

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Vor diesem Hintergrund wirkt es konsequent, dass er sich nun für den Anschluss an eine belgische Kanzlei entschieden hat. „Ich kenne Marx van Ranst Vermeersch schon seit vielen Jahren“, sagte Heinemann. „Ich habe sie immer als eine sehr dynamische Kanzlei wahrgenommen, die exzellenten Service bietet. Hier finde ich eine perfekte Plattform für die Fortführung meiner Corporate- und Commercial-Praxis.“ Für Marx van Ranst arbeiten 9 Partner und 20 weitere Anwälte.

Heinemann war insgesamt 16 Jahre lang bei Freshfields und hatte zunächst an deren Kölner Standort gearbeitet. Er ist bereits der zweite Partner, der im vergangenen Jahr die belgische Freshfields-Praxis in Brüssel verlassen hat. Im März war mit Ivan Peeters ein angesehener belgischer Finanzrechtsspezialist aus der Partnerschaft ausgeschieden. Peeters, der zuvor auch zeitweise Managing Partner des Brüsseler Büros gewesen war, wechselte zu der belgisch-niederländischen Kanzlei Stibbe, die international eng mit Gleiss Lutz kooperiert. Im Vorjahr waren aus der EU- und Kartellrechtsgruppe die beiden Partner Dr. Michael Schütte und Dr. Marc Reysen in das Brüsseler Büro von Howrey gewechselt.

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