Nach Dr. Peter Decker und Dr. Burkhard Frisch ist Oprée der dritte Quereinsteiger, den Graf von Westphalen im Immobilienbereich in den vergangenen Jahren engagiert hat. Mit dem jetzigen Neuzugang kommt die Kanzlei zudem dem Ziel näher, in München wieder ein starkes Full-Service-Büro aufzubauen. Weitere Quereinsteiger mit „Komplementärkompetenzen“ – so die Kanzlei – sollen folgen. Konkrete Gespräche werden dem Vernehmen nach bereits geführt.
Oprée begründete seine Entscheidung insbesondere damit, seinen Mandanten die gewohnte anwaltliche Qualität bieten zu können, ohne jedoch an die in internationalen Kanzleien üblichen Honorarsätze gebunden zu sein. Daneben soll allerdings auch die private Lebensplanung eine Rolle gespielt haben.
Cliffords Praxisgruppenleiter Dr. Klaus Minuth erklärte, er bedauere den Weggang Oprées, mit dem er sehr eng zusammengearbeitet habe. Auf Partnerebene werde die Lücke aber nicht wieder geschlossen werden.
Der Wechsel gibt Spekulationen im Markt neue Nahrung, dass Clifford womöglich auf dem Weg sei, die – jedenfalls in Deutschland – traditionellen Stärken im Immobilienbereich nicht mehr in gewohnter Konsequenz zu pflegen. Eine Einschätzung, die die Kanzlei jedoch nicht bestätigt und die durch den Trackrecord auch nicht unbedingt widergespiegelt wird.