Schork war erst 2011 von Bird & Bird zu Siebeke gewechselt, sie war eine der ersten Quereinsteigerinnen für der Traditionskanzlei gewesen (mehr…). Begonnen hatte die Spezialistin für Marken- und Designrecht ihre Karriere 2001 bei Wessing Berenberg & Gossler, die sich im Jahr darauf mit der englischen Sozietät Taylor Joynson Garrett zu Taylor Wessing zusammenschloss. Im August 2002 wechselte Schork dann zum IP-Team von Bird & Bird in Düsseldorf.
„Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über ihre weitere Positionierung bei Siebeke Lange Wilbert trennen sich die Kanzlei und Frau Rechtsanwältin Micaela Schork zum 1. März“, erklärte Siebeke-Partner Andreas Auler. „Die Trennung von Frau Schork erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen.“
Schorks Wechsel ist bereits der vierte Partnerweggang innerhalb kurzer Zeit bei Siebeke: Zunächst hatte Tim Kleinevoss die Kanzlei verlassen, zum Jahreswechsel machten sich Oliver Löffel und Dr. Sascha Abrar als Löffel Abrar selbstständig (mehr…).
Bei Siebeke verbleiben nun noch drei Partner, ein Counsel und zwei Associates. Die 1951 gegründete Kanzlei ist vor allem für ihre Beratung im Gewerblichen Rechtsschutz bekannt. Viele Jahre betreute sie das Modeunternehmen Peek & Cloppenburg Düsseldorf umfassend in IP-Fragen, mittlerweile ist ein Großteil des Geschäfts zu Bird & Bird gewandert. Siebeke betreut jedoch weiterhin die Prozesse gegen den namensgleichen Hamburger Konkurrenten des Unternehmens und konnte hier zuletzt einen wichtigen Erfolg vor dem BGH verbuchen (mehr…).
Die IP-Praxis von Kleiner wächst mit Schork auf sechs Partner, zudem arbeitet ein Associate in dem Team. Durch ihren Einstieg könne die IP-Praxis dem stärker gewordenen Wunsch ihrer Mandanten Rechnung tragen, unmittelbar an den wichtigen IP-Gerichtsstandorten Düsseldorf und Köln präsent zu sein, so Dr. Matthias Heßhaus, Standortleiter des Düsseldorfer Büros.