Da die Kanzlei aufgrund ihrer starken Praxen in Deutschland und anderen Ländern Kontinentaleuropas etwas mehr als die Hälfte ihres Umsatzes in Euro einnimmt, ist in den Steigerungsraten allerdings auch ein nicht unerheblicher Anteil auf einen Währungsgewinn zurückzuführen. Denn im vergangenen Geschäftsjahr hat sich der Euro als sehr stark erwiesen, das Pfund demgegenüber rund 16 Prozent an Wert verloren. Bei einem Umrechnungskurs von 1,27, der in etwa dem Stand am Geschäftsjahresende entspricht, liegen damit der weltweite Umsatz bei 1,48 Milliarden Euro und die Partnergewinne bei 1,7 Millionen Euro.
In Deutschland wurde der Umsatz vor allem im Frühjahr und Sommer 2007 durch die Beteiligung an einigen großen und lukrativen Transaktionen beflügelt. Im Winter machte sich in der Dealsstatistik dann allerdings die weltweite Kreditkrise bemerkbar, was sich in den Geschäftszahlen für das letzte Quartal spürbar niedergeschlagen haben dürfte. Außerdem dürfte der Ausblick auf das kommende Jahr sicherlich um einiges vorsichtiger sein.
Eines der Ziele der Kanzleirestrukturierung vor etwas mehr als einem Jahr war es, die Ergebnisse der Praxen weltweit einander anzunähern. Hier soll mittlerweile eine Spanne von nicht mehr als 20 Prozent erreicht worden sein. Die deutsche Praxis liegt dem Vernehmen nach aber weiterhin leicht über dem Durchschnitt.
(Antje Neumann)
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 2. Juni 2008