White & Case

Deutsches Geschäft bleibt trotz des Kanzleiumbaus stabil

Autor/en
  • JUVE

White & Case hat im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland 119 Millionen Euro umgesetzt. Das ist ein minimales Plus von 0,8 Prozent, das die Sozietät mit gut 2,5 Prozent weniger Berufsträgern erzielte. Der Umsatz pro Berufsträger (UBT) stieg damit um 3,4 Prozent auf 517.000 Euro.

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White & Case hat im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland 119 Millionen Euro umgesetzt. Das ist ein minimales Plus von 0,8 Prozent, das die Sozietät mit gut 2,5 Prozent weniger Berufsträgern erzielte. Der Umsatz pro Berufsträger (UBT) stieg damit um 3,4 Prozent auf 517.000 Euro.

Die Geschäftszahlen für 2012 sind mehr noch als die Vergleichswerte von 2011 (mehr…) Indikatoren für den laufenden Umbruch, den die Kanzlei hierzulande vollzieht. So schrumpfte sie unterm Strich personell weiter. Jedoch stieg die Zahl der Equity-Partner im gleichem Zeitraum um einen auf 57, bei allerdings deutlich erhöhter Personalfluktuation (mehr…, mehr…) – auch bis ins laufende Geschäftsjahr 2013 (mehr…).

Die Personalbewegung ist in weiten Teilen direkte Folge der gestiegenen Erwartungshaltung, die Deutschland-Chef Markus Hauptmann seit 2011 verfolgt. So zielt White & Case nun stärker auf höherwertiges Geschäft ab, das auch mit der internationalen Strategie der Sozietät kompatibel ist.

Grundlage für die Marschroute ist die Erkenntnis, dass der Gesamtberatungsmarkt in Deutschland nicht wesentlich wächst und die Profitabilität des Geschäfts damit noch stärker an Bedeutung gewinnt – umso mehr für eine lange Zeit personell gewachsene Kanzlei wie White & Case.

Weltweite Praxis legt stärker zu

Der deutsche Teil der Sozietät war in den vergangenen Jahren einer der wichtigen Treiber im weltweiten Gefüge der Sozietät. In schöner Regelmäßigkeit schnitt Deutschland bei Umsatz und UBT im kanzleiinternen Vergleich überdurchschnittlich gut ab. 2012 nun wuchs die Kanzlei global deutlich stärker als hierzulande: Die Sozietät steigerte ihre weltweiten Einnahmen von 957 Millionen Euro auf knapp 1,08 Milliarden Euro. Dies ist ein Plus von rund 12,5 Prozent. Trotz eines Wachstum der Vollzeit tätigen Berufsträger (FTE) um 4,4 Prozent stieg der UBT insgesamt um 7,8 Prozent auf 541.000 Euro und liegt damit klar über der deutschen Praxis. (René Bender)

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