Zürich

CMS gründet Einheit mit Technologie- und Patentfokus

Die Schweizer Kanzlei aus dem CMS-Verbund setzt auf Digitalisierung und Patentanmeldungen: CMS von Erlach Poncet hat gemeinsam mit vier Patentanwälten die neue Einheit CMSRK Rentsch Kaelin gegründet. Die Kanzlei firmiert als eigenständige Aktiengesellschaft. Damit ist CMS von Erlach Poncet nach eigener Aussage die erste Schweizer Großkanzlei, die ein größeres Patentanwaltsteam an sich bindet.

Teilen Sie unseren Beitrag
Rudolf Rentsch
Rudolf Rentsch

Zum Kernteam der neuen Einheit gehören der bekannte Patentanwalt Dr. Rudolf Rentsch (57), Dr. Moritz Kälin (42), Alexander Grosse-Kracht (40) und Dr. Simone Brauchbar (49). Sie alle waren vorher bei der großen IP-Kanzlei Rentsch & Partner im Patentrecht tätig. Diese Einheit  mit rund 50 Mitarbeitern wird auch ohne ihren Namensgeber weiterhin am Markt sein.

Rentsch selbst ist vor allem als Prozessrechtler in Patentstreitigkeiten bekannt und hat ein weiteres Standbein im Lizenzvertragsrecht. Während Rentsch parallel auch Equity-Partner bei CMS von Erlach Poncet wurde, ist Brauchbar dort seit Jahresbeginn als Counsel tätig. Die neue Zürcher Einheit CMSRK ist mit den CMS-Rechtsanwälten unter einem Dach angesiedelt.

Moritz Kälin
Moritz Kälin

In CMSRK sind Europäische und Schweizer Patentanwälte mit Ingenieur- und naturwissenschaftlicher Ausbildung integriert. Beratungsbedarf sehen die Gründer durch das Zusammenwachsen von Finanz- und IP-Recht, aber auch mit Blick auf Robotik, Cybertechnologie und Medizintechnik. Künftig wollen sie auch mit anderen CMS-Standorten eng kooperieren, unter anderem bei der Anmeldung von Patenten, in der Due Diligence und sonstigen transaktionsbezogenen Bewertungsprozessen.

Rätselraten um Olswang-Patentrechtler

Der CMS-Verbund arbeitet gerade im Patentrecht international vernetzt: So haben die westeuropäischen Einheiten schon vor einigen Jahren begonnen, im Peking-Büro technisches Know-how aufzubauen, das sie gemeinsam nutzen können.

Derzeit dürfte nicht nur die deutschen Partner die Frage umtreiben, ob und wie die Patentrechtler von Olswang in München eingebunden werden, nachdem die britische  Einheit CMS Cameron McKenna im Herbst die Fusion mit Nabarro und Olswang bekanntgegeben hat. Die Olswang-Patentrechtler beraten unter anderem Mircosoft zu ihren europäischen Patentangelegenheiten. Ob es einen Cameron McKenna-Ableger in München geben wird, ist fraglich. Bislang sind nach den Regeln der CMS-Allianz keine Büros eines Allianzpartners im selben Land erlaubt.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de

Lesen sie mehr zum Thema