Dewey hatte sich in Frankfurt erst im Herbst 2007 mit dem anerkannten Immobilienrechtler Ralph Wagner verstärkt, der von P+P Pöllath + Partners kam und sein gesamtes Team mitbrachte. Mit seinem Corporate-Schwerpunkt ergänzt Holl diese Kompetenz nun sinnvoll. Die strategische Herangehensweise an den Ausbau des Frankfurter Dewey-Büros biete aus seiner Sicht ausgezeichnete Perspektiven für die weitere Geschäftsentwicklung, sagte Holl. So hatte sich Dewey ebenfalls zu Jahresbeginn schon im Transaktionssteuerrecht verstärkt: Der Clifford Chance-Counsel Dr. Bela Jansen kam als Local Partner.
Für GSK ist Holls Weggang ein Rückschlag, denn vor allem in Frankfurt steckt die Kanzlei derzeit in Expansionsplänen. Das Büro war zuletzt konsequent stärker auf das Transaktionsgeschäft ausgerichtet worden, so etwa erst vor kurzem mit dem Zugang des Steuerrechtlers Dr. Martin Bünning von Allen & Overy.
Entsprechend bedauerte der Frankfurter GSK-Partner Dr. Andres May das Ausscheiden Holls. Allerdings befinde sich die Kanzlei bereits in konkreten Gesprächen mit Quereinsteigern und werde den Ausbau fortsetzen. Derzeit sind am Main für GSK insgesamt 28 Anwälte tätig, rund zwei Drittel davon im Transaktionsgeschäft.