Kommentar

Aufwind bei Ashurst

Autor/en
  • Aled Griffiths

Es war ein langer und harter Weg, doch zu guter Letzt scheint Ashurst in Deutschland gut voranzukommen. Der Umsatz legte um beachtliche 44 Prozent zu. Mit dem Wechsel von Dr. Lutz Englisch von Siemens kam nicht nur einer der bekanntesten M&A-Unternehmensjuristen sondern auch der zwölfte neue Partner seit 2005.Als Ashurst Ende der 1990er Jahre ihr erstes deutsches Büro eröffnete, hatte die Kanzlei mehr als die meisten Wettbewerber allerdings unter hoher Fluktuation von Quereinsteigern zu leiden - wohl ein Ergebnis ungenügender Due Diligence und einem zu unflexibel von London aus gesteuertem Management.

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Der Eindruck einer gewissen Hilflosigkeit wurde noch dadurch gestärkt, dass die deutschen Büros dann ein einheimisches Management bekamen, das wegen der heterogenen Leistung und der wenig koordinierten Praxisgruppen eher ruderlos aussah.

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