Für einheimische Kanzleien geht es bei weitem nicht so steil aufwärts wie für ihre weltweit aktiven Wettbewerber. Wie die diesjährige JUVE 50-Untersuchung zeigt, sind von den zehn Kanzleien, die den Umsatz pro Berufsträger am stärksten steigern konnten, neun international.Doch eines bleibt festzuhalten. Bei den Umsatzrecherchen der letzten vier Jahre gab es drei deutsche Kanzleien, die immer wieder durch Produktivitätssteigerungen auffielen - ohne importierte, neuartige Management-Techniken, ohne regelmäßige Referrals, ohne Möglichkeit, auf New Yorker Preisniveau oder in Dollar abzurechnen: Nörr Stiefenhofer Lutz, Raupach & Wollert-Elmendorff (R&WE) und Graf von Westphalen (GvW).
Besonders die beiden letzteren stehen oft im Schatten bekannterer Marken. Beide haben in den letzten zwei Jahren einschneidende Veränderungen erlebt, was ihr Wachstum umso bemerkenswerter macht.
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