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07.08.2003

Gelsenwasser-Auktion: Die Kanzleien tummeln sich

Das Bieterverfahren um die 80,5 Prozent-Beteiligung an der Gelsenwasser AG ist mit dem Zuschlag an ein Konsortium aus den Bochumer und Dortmunder Stadtwerken beendet worden.Berater Eon: Shearman & Sterling (Düsseldorf): Georg Thoma, Dr. Harald Selzner (beide M&A), Dr. Jürgen Meyer-Lindemann (Kartellrecht); Associates: Dr. Kerstin Prange (Arbeitsrecht), Dr. Eric Decker (M&A), Patrick Nordhues (M&A), Dr. Martin Neuhaus (M&A), Tim Florstedt (M&A), Jens-Olrik Murach (Kartellrecht)
Berater Dortmunder Stadtwerke AG und Stadtwerke Bochum GmbH: Luther Menold (Düsseldorf): Dr. Axel Zitzmann (Corporate, Federführung), Elisabeth Lepique (Öffentliches Recht, Köln), Thorsten Fischer, Dr. Nicole Franke (beide Corporate/M&A), Dr. Arndt Scheffler (Kartellrecht)
Berater MVV AG (Mannheim) und Hamburger Wasserwerke HWW: Baker & McKenzie: Dr. Florian Kästle (M&A, Frankfurt), Dr. Thomas Lampert (Kartellrecht, Brüssel), Dr. Peter Veranneman (M&A, Düsseldorf)
Berater Rethmann: Lovells (Berlin): Dr. Andreas Schwennicke (Übernahme/Finanzierung), Klaus Racky, Niclas Ostermann (beide Gesellschaftsrecht), Dr. Christoph Küppers (Steuern) — In-house (Lünen): Johannes Kolkmann
Violia und Stadtwerke Düsseldorf: Freshfields Bruckhaus Deringer (Berlin): Annedore Streyl (Corporate), Dr. Norbert Rieger (Corporate, München), Dr. Benedikt Wolfers, Dr. Friedrich-Ludwig Hausmann, Dr. Thomas Lübbig (öffentl. Recht), Yorck Yetter (Finanzierung, Frankfurt); Associates: Dr. Wolfram Krohn, Christine Feuerhake, Dr. Frank Röhling, Alexandra Brück, Jens Eggenberger, Gerald Steinke, Martin Hamer, Christian Burholt, Volker Junghans
Berater Gelsenwasser White & Case, Feddersen (Berlin): Monika Pasetti (Corporate)
Eon musste im Nachgang zu der Fusion mit Ruhrgas seine Anteile an Gelsenwasser, einem der größten und außerdem börsennotierten Wasser- und Gasversorger (Jahresumsatz zirka 382 Millionen Euro) abgeben. Erst Anfang Juli war die Frist dafür allerdings noch einmal um sechs Monate verlängert worden, so dass der Zuschlag nun überraschte.
Als Interessenten waren mit den Stadtwerken Dortmund und Bochum, MVV und HWW, Rethmann und Violia/Stadtwerke Düsseldorf insgesamt vier Bieterunternehmen am Ende im Rennen, die sich nach den Auflagen der Fusionsgenehmigung als leistungsfähige und strategisch ausgerichtete Unternehmen der Versorgungswirtschaft qualifiziert hatten. Finanzinvestoren waren dagegen ausgeschlossen worden, um den Wettbewerb auf dem Versorgungsmarkt zu stärken.
Während vor einigen Wochen noch über einen Kaufpreis von teils über 1 Milliarde spekuliert worden war, beträgt er nun 835 Millionen Euro. (Antje Neumann)

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