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DFL und Sirius bauen neuen Sender auf

Die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Ligaverband und Leo Kirch haben sich auf eine Vermarktungsmodell für die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga geeinigt. Die Sirius Sport Media GmbH, eine Tochter von Leo Kirchs Gesellschaft KF 15 GmbH, soll die Medienrechte an der Fußballbundesliga exklusiv vermarkten. Die Vertragspartner wollen einen Sender aufbauen, der ab Sommer 2009 fertige Sportprogramme produziert. Die geplanten Einnahmen für die DFL belaufen sich für den Zeitraum von 2009 bis 2015 auf mehr als drei Milliarden Euro. Allerdings steht der Deal noch auf der Kippe: Das Bundeskartellamt stellt sowohl den Vertrag zwischen der DFL und Sirius wie auch die derzeit gängige Zentralvermarktung der Bundesliga-Medienrechte insgesamt auf den Prüfstand.

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Berater DFL/Ligaverband

CMS Hasche Sigle : Dr. Thomas Summerer (Federführung; Sportrecht; München), Dr. Pietro Graf Fringuelli (Medienrecht; Köln), Prof. Dr. Martin Erker, Alexander Taft (beide Gesellschaftsrecht; München), Dr. Harald Kahlenberg (Kartellrecht; Stuttgart), Dr. Herbert Wiehe (Finanzierung; Köln), Dr. Rolf Leithaus (Insolvenzrecht; Köln); Associates: Dr. Mathias Traub (Kartellrecht; Stuttgart), Dr. Philipp Schäfer (Finanzierung), Michael Kamps (Rundfunkrecht; beide Köln)

Inhouse (Frankfurt): Jürgen Paepke, Dr. Holger Blask

@Flick Gocke Schaumburg (Bonn): Dr. Stephan Schauhoff; Associate: Dr. Carsten Schlotter (beide Steuerrecht; Bonn)

Berater KF15/Sirius Sport

Kuhn Rechtsanwälte (München): Dr. Bernd Kuhn – aus dem Markt bekannt

@Gregor Lentze – aus dem Markt bekannt

Bereits im Oktober 2007 hatten die DFL und Kirch bekannt gegeben, dass die Fußball-Bundesliga für sechs Jahre über Sirius vermarktet werden soll. An der Beraterkonstellation hat sich seither kaum etwas verändert. Ein CMS-Team um den Ex-DFL-Justiziar Summerer begleitete die Liga umfangreich. Steuerrechtlich verließ sich die DFL auf Flick Gocke, die regelmäßig für die Liga tätig ist.

Kuhn trat weiter an der Seite von Sirius tätig. Dass die kleine Kanzlei in dem Riesendeal als Hauptberaterin aufgetreten ist, überrascht einige Marktbeobachter. Weiterhin wird in dem Zusammenhang im Markt über die Beteiligung von Nörr Stiefenhofer Lutz spekuliert, die jedoch nicht öffentlich aufgetreten ist. Die Sozietät gilt im Bereich der Medienrechte als extrem gut verdrahtet.

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