Einige Großaktionäre um den Neu-Investor Sputnik und Banken haben ein Restrukturierungskonzept entwickelt und mit anderen Banken und Sparkassen über Stillhaltevereinbarungen und die Zuführung neuer Liquidität verhandelt. Dieses muss allerdings noch von der BaFin abgesegnet werden.
Die Thielert AG liegt zudem im Streit mit einem ehemaligen Investor: Dieser erreichte beim Landgericht Hamburg ein – allerdings noch nicht rechtskräftiges – Urteil, das die Thielert-Jahresabschlüsse zwischen 2003 und 2005 für nichtig erklärte. 2005 war das Unternehmen an die Börse gegangen.
Berater Sputnik Group
LATHAM & WATKINS : Frank Grell (Restrukturierung), Max Wilmanns (Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht; beide Federführung), Dr. Joachim von Falkenhausen (Gesellschaftsrecht), Dr. Sebastian Seelmann-Eggebert (Litigation), Dr. Götz Wiese (Steuern), Rudolf Haas (Gesellschaftsrecht/Kapitalmaßnahmen; alle Hamburg), Dr. Philipp von Randow (Finance/Restrukturierung), Gaby Eickstädt (Kartellrecht; beide Frankfurt); Associates: Dr. Stefan Widder, Dr. Dorothea Bedkowski (beide Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht), Dr. Jörn Kowalewski (Restrukturierung), Dr. Christoph Baus (Litigation), Dr. Anne Schöning (Finance), Dr. Henrik Lay (Steuern; alle Hamburg), Dr. Marcus Funke (Kapitalmarktrecht), Mirjam Goss-Kudo (Kapitalmaßnahmen), Annekatrin Pelster (Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht; alle Frankfurt)
Berater Thielert: Nicht bekannt
Den Prozess um die Jahresabschlüsse hatte für Thielert vor dem Landgericht der Hamburger Einzelanwalt Prof. Dr. Matthias Scheer geführt. Wer Thielert nun bei der Berufung vertritt, ist bislang noch nicht bekannt.
Auf Klägerseite trat in dem Prozess um die Jahresabschlüsse Dr. Dirk Unrau von der Kieler Kanzlei Koch Staats Kickler Schramm auf.
Im Thielert-Aufsichtsrat ist seit langem Dr. Georg Wittuhn von Huth Dietrich Hahn vertreten. Seine Kanzlei hatte Thielert zuletzt auch bei einer Kapitalerhöhung in 2007 beraten sowie an der Seite von Mayer Brown auch beim Börsengang im Jahr 2005 .