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Otto erwirbt Quelle-Marken und Russland-Geschäft und baut dabei auf Freshfields

Der Hamburger Handelskonzern Otto hat das Quelle-Markenportfolio und das Russland-Geschäft von der zum insolventen Arcandor-Konzern gehörenden Versandhandelssparte Primondo übernommen.

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Otto setzte sich in einem offenen Bieterverfahren gegen zahlreiche Wettbewerber durch, darunter dem Vernehmen nach auch den Handelskonzern Metro und das Versandhaus Klingel. Otto sicherte sich dabei die Rechte an den Marken ‚Quelle‘ sowie ‚Privileg‘ und kann damit künftig in Deutschland, Russland und weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern die Marken, Logos und meisten Internet-Domains von Quelle nutzen. Die Übernahme der Marken ‚Küchen Quelle‘ und ‚Foto Quelle‘ beinhaltet der Kaufvertrag aber nicht. Die Kartellbehörden müssen die Transaktion noch genehmigen.

Der Quelle-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg verhandelt derzeit über den Verkauf einzelner Unternehmensteile Primondos, der Verkauf der Versandsparte als Ganzes war vor zwei Wochen gescheitert. Quelle Deutschland wird derzeit abgewickelt.

Berater Otto
Inhouse
(Hamburg): Martin Mildner (Head of M&A/Chefsyndikus), Dr. Steffen Jaeniche (Leiter Gesellschaftsrecht)
Freshfields Bruckhaus Deringer (Hamburg): Dr. Nikolaus Schrader (Unternehmensrecht/M&A), Dr. Jochen Dieselhorst (IP/IT), Dr. Christian Ruoff (Steuerrecht), Dr. Klaus-Stefan Hohenstatt (Arbeitsrecht), Dr. Peter Niggemann (Kartellrecht, Düsseldorf); Associates: Dr. Stephan Schulz, Dr. Katharina Parameswaran, Dr. Lutz Schreiber, Juliane Ziebarth, Dr. Christopher Luhn, Dr. David Beutel (München)

Insolvenzverwalter Primondo
Görg
(Berlin): Dr. Roland Hoffmann-Theinert, Dr. Thomas Winkemann (beide Corporate), Dr. Katja Kuck (IP; Köln), Wolf Kansteiner, Dr. Jochen Lehmann; Associates: Christopher Wright, Dr. Katharina Landes (Köln)

Hintergrund: Otto setzte wie bereits in zahlreichen vorangegangenen Transaktionen auf ein Team um den Hamburger Freshfields-Partner Schrader, so zuletzt etwa, als die Otto-Tochter Eos 51 Prozent an dem Münchner Finanzierungsspezialisten WCF Finetrading erwarb. Wie üblich, begleiteten dabei die Otto-Unternehmensjuristen auch diese Transaktion wieder eng. Zusammen brachten sie den Deal in weniger als zehn Tagen inklusive Due Financial, Legal und Tax Diligence sowie den Verhandlungen über die Bühne.

Görg-Partner Hoffmann-Theinert ist seit Montag vergangener Woche Aufsichtsratsvorsitzender der Karstadt Warenhaus GmbH.

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