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21.04.2010

Stada begibt 350-Millionen-Euro-Anleihe


Die Stada Arzneimittel AG hat eine Anleihe in Höhe von 350 Millionen Euro begeben. Das Papier hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wurde bei institutionellen Investoren und Privatanlegern in mehr als 15 Ländern platziert. Als Active Bookrunners agiert ein Konsortium aus Commerzbank und Deutsche Bank, Passive Bookrunners sind die DZ Bank und die Royal Bank of Scotland. Als Co-Lead Manager waren die ApoBank, das Bankhaus Lampe, HSBC Trinkaus und die WestLB beteiligt. Es ist vorgesehen, die Anleihe an der Luxemburger Wertpapierbörse im regulierten Markt zuzulassen. (pop)










Kaiser_Martin


Martin Kaiser





Berater Stada
Inhouse
(Bad Vilbel): Dr. Matthias Wiedenfels (Leiter der Rechtsabteilung)
Baker & McKenzie (Frankfurt): Dr. Martin Kaiser, Johannes Rothmund (beide Banking & Finance)



Berater Banken
Inhouse (Deutsche Bank; Frankfurt): Dr. Robert Müller
Clifford Chance (Frankfurt): Sebastian Maerker; Associate: Robert Koller (beide Banking & Capital Markets)



Hintergrund: Während Clifford-Partner Maerker seit Jahren vornehmlich Banken bei Unternehmensanleihen berät, stellt die Transaktion für Baker & McKenzie eine Premiere dar. Bislang war das Banking-Team der Kanzlei in Deutschland vor allem bei strukturierten Finanzierungen und Verbriefungen aktiv und gehört hier zu den gut angesehenen Akteuren. Klassische Unternehmensanleihen waren dagegen noch nicht in ihrem Portfolio. Allerdings bereitete sich Baker seit einigen Monaten auf dieses Gebiet vor und gewann dafür Rothmund von der Dresdner Bank, der im vergangenen Sommer bei der Kanzlei als Counsel eingestiegen war. Nun konnte Baker die erste große Transaktion in diesem Bereich zum Abschluss bringen. Sie hatte das Mandat über einen Pitch gewonnen. Auch Stada-Rechtsabteilungschef Wiedenfels beschritt mit der Anleihe-Emission neue Wege: Der Kapitalmarktrechtler war erst im vergangenen Herbst von Ashurst zu dem Pharmakonzern gewechselt.

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