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Tennet zählt bei Joint Venture mit Mitsubishi auf Freshfields

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Der niederländische Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat ein Joint Venture mit der Mitsubishi Corporation geschlossen. Mitsubishi erwirbt dabei 49 Prozent an den zwei Offshore-Hochspannungsleitungsprojekten Borwin 1 und Borwin 2. Der gesamte Eigenkapitaleinsatz beträgt 240 Millionen Euro.

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Die Transaktion haben die zwei Investmentbanken Royal Bank of Scotland und Deutsche Bank begleitet. Die Eigenkapitalbeteiligung von Mitsubishi entspricht 20 Prozent des erwarteten Investitionsbedarfs von rund 1,2 Milliarden Euro für beide Projekte. Tennet behält die Mehrheitsbeteiligung und betreibt die Anschlüsse auch weiterhin.

Anselm Raddatz
Anselm Raddatz

Die beiden Netzanschlüsse Borwin 1 und 2 verbinden eine Reihe von Offshore-Windenergieparks in der deutschen Nordsee mit dem Stromnetz auf dem Festland und verfügen über eine Gesamtkapazität von 1.200 Megawatt.

Als Stromübertragungsnetzbetreiber ist Tennet zum Anschluss der Offshorewindparks gesetzlich verpflichtet. Bislang gilt die Finanzierung solcher ,Steckdosen im Meer‘ jedoch als schwierig, vor allem weil Haftungs- und Versicherungsfragen noch nicht eindeutig geregelt sind. Mit der vorhandenen Transaktion ist es nun erstmals gelungen, einen Infrastruktur-Investor für die Beteiligung an einem separaten Cluster solcher regulierter Anlagen zu gewinnen.

Die zugrunde liegende Regulierungsstruktur wurde von Tennet in Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesnetzagentur entwickelt.

Berater Tennet
Freshfields Bruckhaus Deringer (Düsseldorf): Dr. Anselm Raddatz (Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Ulrich Scholz (Kartellrecht/Regulierung), Dr. Norbert Schneider (Steuerrecht), Dr. Ralph Kogge (Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Christoph Sieberg (Kartellrecht/Regulierung); Associates: Dr. Martin Gisewski, Dr. Hans Logemann (beide Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Sebastian Kind (Bank- und Finanzrecht), Dr. Oliver Rode (Steuerrecht), Dr. Margret Schellberg (Kartellrecht/Regulierung); Dr. Michael Ramb, Celine Meißner (beide Öffentliches Wirtschaftsrecht)

Berater Mitsubishi Corporation
Hogan Lovells (Hamburg): Dr. Andreas Meyer (Corporate/M&A), Matthias Hirschmann (Federführung; Energiewirtschaftsrecht), Dr. Dirk Debald, Bernhard Kuhn (Umwelt- und Planungsrecht; Frankfurt), Dr. Marc Schweda (Kartellrecht), Dr. Patrick Mittmann (Bank- und Finanzrecht; Frankfurt), Tobias Flasbarth (Energiewirtschaftsrecht); Associates: Dr. Nadine Haselmayer, Eckrolf Berg (alle Immobilien- und Baurecht; alle Hamburg), Dr. Lorenz Zabel (Umwelt- und Planungsrecht; Frankfurt), Jan Eggers (Kartellrecht),  Dr. Mirjam Rüve (Corporate/M&A), Dr. Kristina Rebmann (Energiewirtschaftsrecht),  Manon Cordewener (Restrukturierung/Insolvenz), Cees Brouwer (Corporate/M&A, beide Amsterdam)

Hintergrund: Freshfields kam dem Vernehmen nach ins Mandat, nachdem sie sich in einem Pitch durchgesetzt hat. Ende 2009 war die Kanzlei noch auf der Gegenseite tätig, als sie E.on beim Verkauf des damaligen Übertragungsnetzes Transpower an Tennet  beriet (mehr…). Damals war Hengeler Mueller an der Seite des niederländischen Mutterkonzerns zu sehen. Die Kanzlei war ebenfalls über einen Pitch ins Mandat gekommen.

Im Übrigen zählt Bird & Bird-Partner Dr. Christian Kessel zu den regelmäßigen Beratern von Tennet, vor allem, wenn es um die Anbindung der Offshoreprojekte geht, wie zum Beispiel im Herbst 2011, als ABB von Tennet den Auftrag erhielt, eine Stromleitung zu liefern, die Offshorewindparks in der Nordsee anschließen soll (mehr…).

Hogan Lovells unterhält bereits seit Längerem eine Mandatsbeziehung zu Mitsubishi und begleitete den Investor nun auch in Deutschland.

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