Galeria Karstadt Kaufhof verständigt sich mit Gewerkschaften auf Sozialtarifvertäge
Am Mittwochmorgen hat das Amtsgericht Essen plangemäß die Insolvenz in Eigenverwaltung von Galeria Karstadt Kaufhof und acht verbundenen Unternehmen eröffnet. Zum Sachwalter wurde Frank Kebekus berufen. Schon vorher war klar, dass der Warenhauskonzern 62 von 172 Niederlassungen schließen wird. Rund 8.000 der insgesamt rund 30.000 Mitarbeiter werden entlassen. Auf die entsprechenden Sozialtarifverträge hatten sich die Geschäftsführung mit den Gewerkschaften Verdi und NGG bereits kurz vor Abschluss des Schutzschirmverfahrens geeinigt. Der österreichische Mutterkonzern Signa kündigte zudem an, noch 366 Millionen Euro als Sanierungsbeitrag in die Hand zu nehmen.
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