Martens erklärte, es sei zunehmend schwerer geworden, gerade bei Spezialthemen seinen Mandanten den hohen Zeitaufwand verbunden mit den bei Clifford üblichen Honorarsätzen zu vermitteln. „Selbst bei Großkonzernen ist das Budget für die Klärung von Einzelfragen begrenzt.“ Dennoch sei die Trennung sehr einvernehmlich abgelaufen, auch eine spätere Zusammenarbeit sei denkbar.
Einen Teil seiner Mandanten will er mitnehmen, zum Teil begleiten sie ihn lediglich im Hinblick auf öffentlich-rechtliche, unter anderem abfallrechtliche Probleme, werden im Übrigen aber von Clifford weiter beraten.
Der nur aus Partnern bestehenden Kanzlei Murawo fehlte in ihrem rein wirtschaftsrechtlichen Angebotsportfolio das öffentliche Recht, so Martens. Zudem bestehen seit längerem auch persönliche Kontatke. Aufgrund der Kanzleistruktur wird Martens keine Associates mitnehmen.
Clifford wird Martens nicht durch einen neuen Partner ersetzen, sagte der Berliner Standortleiter Dr. Jörg Kraffel. Der Bereich Öffentliches Recht mit seinen Associates wird unter der Leitung von Wolfgang Usinger fortgeführt. „Mit diesen Anwälten, die zum Teil über mehrjährige Erfahrung verfügen, haben wird genug Know-how im Berliner Büro, um insbesondere die transaktionsbegleitende Beratung sicherzustellen“, so Kraffel. Clifford verfügt in Berlin unter anderem über eine starke Privatisierungspraxis, die allerdings durch das Ausscheiden Martens nicht tangiert wird.