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05.04.2007

Umsatzzahlen: Beiten legt 16 Prozent zu

Beiten Burkhardt hat im Geschäftsjahr 2006 an ihren deutschen und internationalen Standorten knapp 100 Millionen Euro umgesetzt. Die internationalen Standorte tragen erfahrungsgemäß knapp ein Fünftel zum Umsatz der Gesamtkanzlei bei. Beiten steigerte damit ihren Umsatz um 16,3 Prozent von 83,2 auf exakt 96,8 Millionen Euro.

Die Produktivität pro Berufsträger blieb 2006 mit 356.000 Euro auf dem Niveau des Vorjahres, da das Umsatzwachstum mit 20 Prozent mehr Berufsträgern erzielt wurde. „Die strategischen Voraussetzungen für den Durchbruch der 100-Millionen-Euro-Schallmauer haben wir mit der Fokussierung auf Standorte, die über eine kritische Masse verfügen, bereits geschaffen“, sagte Managing Partner Frank Obermann. Beiten hatte im Februar zunächst ihr Kölner Büro und Ende März ihr Leipziger Büro geschlossen.

Gleichzeitig mit der Reduzierung der Standorte hat Beiten ihr Management-Team aufgestockt. Die 52 Partner der Kanzlei haben auf ihrer Jahresversammlung Ende März ein um zwei Personen vergrößertes Führungsgremium gewählt. Heinrich Meyer, Corporate-Partner aus dem Frankfurter Büro, und der renommierte Vergaberechtler Berthold Mitrenga aus Nürnberg verstärken den Management-Ausschuss, dem nach wie vor Frank Obermann (Berlin), Dr. Hans-Peter Mechlem und Dr. Jack Schiffer (beide München) angehören. Obermann, der seit 2004 amtiert, wurde erneut zum Managing Partner gewählt.

„Sowohl der personelle Zuwachs“, sagte Obermann, „als auch das Umsatzwachstum haben es erforderlich gemacht, das Kanzleimanagement auf eine breitere personelle Basis zu stellen.“ Die Strukturierung der internationalen Kontakte und verstärkte Aktivitäten im Business Development stehen auf der Agenda. (Markus Lembeck)

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