Insolvenzen

Tiefes Tal der Corona-Hilfen durchschritten

Die Zahl der Firmenpleiten legte 2022 um mehr als die Hälfte zu. Creditreform meldete ein Plus von rund 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Gläubigerschützer verzeichneten knapp 5.000 Verfahren mit Passiva von insgesamt zwei Milliarden Euro und 16.000 betroffenen Mitarbeitern. Damit hielt wieder annähernd der Stand vor Ausbruch der Corona-Pandemie Einzug, denn seitdem herrschte Ausnahmezustand.

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Schon vor Corona sprachen Insolvenzrechtler und Restrukturierungsexperten von „Zombiefirmen“, die sich noch am Markt hielten und ohne die Pandemie bereits 2020 in den Konkurs geschlittert wären. Doch durch die Staatlichen Unterstützungsmaßnahmen, Steuer- und Abgabenstundungen überlebten viele von ihnen auch 2021.

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