Wien

DLA Piper Weiss-Tessbach mit neuem Managing-Partner

Das International Board von DLA Piper hat Dr. David Bauer (40) zum Jänner zum Managing Partner Österreich ernannt. Der bisherige Leiter der Litigation & Regulatory Praxis löst damit Dr. Claudine Vartian (47) ab, die seit 2010 das Amt des Country Managing Partners bekleidet und ihn als ihren Nachfolger vorgeschlagen hatte.

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David Bauer
David Bauer

Bauer kam 2010 als Rechtsanwalt von KWR Karasek Wietrzyk zu DLA Piper Weiss-Tessbach. Davor war er bei CMS Reich-Rohrwig Hainz. 2011 wurde er Partner bei DLA und seit 2013 leitete er mit der Litigation & Regulatory Praxis, die 22 Juristen zählt, die größte Einzelpraxisgruppe bei DLA in Wien. Neben bankrechtlicher Prozessführung und Regulierung ist Bauer auch auf White Collar Crime spezialisiert.

Leiterin der Litigation & Regulatory-Praxis ist ab sofort Vartian. Sie bleibt zudem im International und Global Board, dem sie seit 2012 angehört, und steht als Client-Partnerin für die weltweiten Beziehungen zur italienischen Bank Unicredit.

Für das Institut arbeiten Vartian und Bauer seit langem zusammen, insbesondere bei der Vertretung der UniCredit Bank Austria in allen Anlegerverfahren im Zusammenhang mit Madoff und Primeo Fonds. Das Mandat stellt nach wie vor die größte Streit-Causa dar, die DLA Piper Weiss-Tessbach begleitet, und beschäftigt die Kanzlei bereits seit mehreren Jahren.

Unter Claudine Vartian hat das Wiener Büro eine intensive Restrukturierung erlebt. Ihre Amtszeit steht für eine erhebliche personelle Fluktuation, aber auch für eine Steigerung bzw. Stabilisierung der zentralen Kennziffer im Kanzleimanagement, dem Umsatz pro Jurist. Dieser lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei knapp 340.000 Euro.

Vartian selbst hatte das Amt der Managing-Partnerin übernommen, nachdem die frühere Kernmannschaft von Weiss-Tessbach um den damaligen Kanzleichef Dr. Stefan Eder DLA verlassen hatte. Sie war fünf Jahre zuvor von CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati zu DLA gekommen.

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