Die beiden Manager des Stahlriesen Balli, Vahid und Hassan Alaghband, wurden im Prozess um die Übernahme von Klöckner & Co. (KlöCo) zu Bewährungsstrafen und Geldauflagen in Millionenhöhe verurteilt. Dies entschied das Duisburger Landgericht am 12. Dezember, nachdem die beiden Brüder zuvor Geständnisse abgelegt hatten. Sie wurden wegen Anstiftung zur Untreue, beziehungsweise wegen Untreue verurteilt, da sie vor rund vier Jahren den Erwerb teilweise durch Geld von Klöckner finanzierten. Damit ist die strafrechtliche Seite des seit Jahren schwelenden Konflikts um die Übernahme der Stahlhandelsfirma durch die britische Balli-Gruppe weitgehend erledigt.
Die Verfahren gegen den früheren Balli-Finanzchef David Spiddell und den dritten Bruder aus der Unternehmerfamilie, Nasser Alaghband, wurden inzwischen gegen hohe Geldzahlungen eingestellt (nach §153a StPO). Einzig das Verfahren gegen den früheren KlöCo-Vorstand Raimund Müsers soll noch nicht abgeschlossen sein.
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