Weiterlesen mit
- Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
- Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
- Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
- Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly
4 Wochen gratis testen
Firmenabo buchenIhre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo? Zum Login
Der Prozess (Az. 608 KLs 1/24 5001 Js 10/18) hatte im Juli vergangenen Jahres begonnen und beschäftigte sich mit einem Geschäft, das bereits 11 Jahre zurückliegt. Der Siemens-Konzern lieferte damals vier Gasturbinen für über 111 Millionen Euro an ein russisches Staatsunternehmen. Die Turbinen sollten laut Vertrag auf der russischen Taman-Halbinsel eingesetzt werden und wurden zunächst über den Hamburger Hafen nach St. Petersburg geliefert. Statt am vereinbarten Zielort zu bleiben, wurden die Turbinen jedoch mit Binnenschiffen auf die von Russland 2014 annektierte Krim transportiert. Da für die Krim seit der Annexion ein Embargo gilt, stellte diese Lieferung einen Verstoß gegen die Sanktionsbestimmungen dar.