Juve Plus Falk-Prozess

Opfer sagt als Zeuge aus

Seit drei Wochen wird dem Hamburger Unternehmer Alexander Falk in Frankfurt vor dem Landgericht der Prozess gemacht. Er soll einen Anschlag auf einen Anwalt von DLA Piper in Auftrag gegeben haben. Dem Anwalt war 2010 von einem bislang unbekannten Schützen in den Oberschenkel geschossen worden, er wurde schwer verletzt. Nun sagte er vor Gericht als Zeuge aus. Es ging an diesem Prozesstag viel um Hierarchien in Kanzleien und um die Frage, ob der DLA-Jurist wichtig genug war, um ihn aus dem Weg zu räumen.

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Rund sieben Stunden lang schilderte das Opfer die Geschehnisse rund um den 10. Februar 2010, den Tag des Anschlags. An seiner Seite saß der Frankfurter Strafverteidiger Marcus Steffel als Zeugenbeistand. Grund für das Attentat vor neun Jahren war nach Ansicht des Opfers und der Staatsanwaltschaft das damals laufende Zivilverfahren, in dem sich Falk mit dem britischen Telekommunikationsunternehmen Energis stritt. Man warf Falk vor, die Bilanzen seines Unternehmens Ision mithilfe von Luftbuchungen geschönt zu haben. In der Folge ging Energis insolvent, Falk wegen versuchten Betrugs später für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

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