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KirchMedia fordert von Rewe Geld zurück

Der Insolvenzverwalter von KirchMedia, Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen), fordert vom Handelskonzern Rewe 128 Millionen Euro plus 1,6 Millionen Euro Zinsen. Zunächst wurde eine Teilklage über 20 Millionen Euro erhoben. Hintergrund: Der damalige Kirch-Aktionär Rewe hatte vor zwei Jahren Leo Kirch einen Kredit über 128 Millionen Euro gewährt, um Kirchs Einstieg in die Formel Eins-Fernsehübertragungen zu finanzieren. Leo Kirch bürgte persönlich und zahlte fristgerecht zurück.

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Die Anwälte von Jaffé stehen laut Presseberichten nun auf dem Standpunkt, dass das Rewe-Geld eine Gesellschaftereinlage gewesen sei und somit von Kirch hätte nicht zurückgewährt werden dürfen. Zudem sei es von KirchMedia gekommen, obwohl das Darlehen an die Formel Eins Beteiligungsgesellschaft (FEB) gewährt worden sei. Für Rewe-Vertreter Peres ist dies indes nicht so eindeutig. Es spielten hier rechtliche und tatsächliche Aspekte eine Rolle, um insgesamt zu bewerten, ob und wie die FEB gehandelt habe. Leo Kirch – als Bürge in Gefahr, im Falle einer Niederlage von Rewe im Nachhinein in Anspruch genommen zu werden – ist dem Verfahren beigetreten.

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