Nachprüfungsverfahren

HFK begleitet BVG bei Vergabe der U-Bahn

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  • JUVE

Der Weg für die weitere Planung des Neubaus der U-Bahnlinie 5 in Berlin-Mitte ist frei. Die Beschwerde einer unterlegenen Bietergemeinschaft wurde Anfang Februar bei der mündlichen Verhandlung vor der Vergabekammer des Landes Berlin erörtert, danach nahm die Bietergemeinschaft den Nachprüfungsantrag zurück.

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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hatten die Planungsleistungen für den Bau der Linie, die vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor führen wird, in einem europaweiten Verhandlungsverfahren ausgeschrieben. Daraus gingen Amberg Engineering, ISP Ziviltechniker und SSF Ingenieure als erfolgreiche Bieter hervor.

Im Vergabeverfahren hatte sich allerdings ein unterlegener Bieter, die Ing.-Büro Dipl.-Ing. H. Vössing GmbH, VEPRO – Verkehrsbau Projekt GmbH, Obermeyer Planen + Beraten GmbH und icConsulenten Ziviltechniker GmbH gegen die Auftragserteilung gewandt. Die Beschwerde richtetet sich vor allem gegen den Ablauf eines Verhandlungsverfahrens, die Bewertung der Angebote und zahlreiche andere Rechtsfragen bei Planervergaben.

Vertreter Ing.-Büro Dipl.-Ing. H. Vössing, VEPRO – Verkehrsbau Projekt, Obermeyer Planen + Beraten, icConsulenten Ziviltechniker
Leinemann & Partner
(Berlin): Dr. Thomas Kirch – aus dem Markt bekannt

Vertreter Berliner Verkehrsbetriebe
HFK Heiermann Franke Knipp
(Berlin): Ernst Wilhelm (Vertragsrecht); Associate: Henrik Baumann (Vergaberecht)

Vertreter Amberg Engineering, ISP Ziviltechniker, SSF Ingenieure
Heuking Kühn Lüer Wojtek
(Hamburg): Dr. Martin Schellenberg; Associate: Dr. Jan-Oliver Schrotz

Vergabekammer des Landes Berlin
Wolfgang Schramm
(Vorsitzender Richter)

Hintergrund: HFK war bereits von Beginn an in das gesamte Vergabeverfahren eingeschaltet. Für die BVG hat die Kanzlei auch schon beim Bau der U55 beraten. Heuking kam auf Empfehlung einer österreichischen Kanzlei in das Mandat für ISP und Amberg Engineering.

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