Juve Plus Persönlichkeitsrecht

Romy-Schneider-Roman darf fast ungeschwärzt erscheinen

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Das Buch "Ende einer Nacht", das sich fiktiv mit den letzten Stunden im Leben von Romy Schneider beschäftigt, verletzt nicht das postmortale Persönlichkeitsrecht der verstorbenen Magda Schneider.

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Horst Fehlhaber, der Witwer von Magda Schneider, hatte 2008 mit einer einstweiligen Verfügung verhindert, dass das Buch in der Originalfassung erscheinen konnte. In dem Roman, in dem Romy anlässlich ihres Entschlusses, eine Autobiographie zu verfassen, ihr Leben innerlich Revue passieren lässt, mussten daraufhin vor der Auslieferung sieben Passagen geschwärzt werden. Darin geht es um Nazi-Anspielungen, die Romys Mutter Magda Schneider betreffen. Die Romanfigur Romy unterstellt ihrer Mutter eine persönliche Nähe zu Adolf Hitler und dem Nazi-Regime. Dazu gehören etwa Aussagen wie „Aber Kind, der Führer hat doch von all dem nichts gewusst“ oder „Der Hitler war auch bloß ein Mensch wie du und ich, vergiss das nicht.“

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