Die Auseinandersetzungen rund um Unicredito und die HVB entwickeln sich zu einer der wohl größten aktienrechtlichen Schlachten, die Deutschland bislang gesehen hat. Vor rund zwei Wochen hat Unicredito eine Anfechtungsklage gegen die Bestellung eines so genannten Besonderen Vertreters erhoben. Dies hatte die HVB-Hauptversammlung Ende Juni beschlossen. Bestellt wurde Dr. Thomas Heidel aus der Bonner Kanzlei Meilicke Hoffmann & Partner. Er soll Forderungen für die HVB geltend machen, die durch den - vermeintlich - unter Wert erfolgten Verkauf der Bank Austria Creditanstalt an Unicredito entstanden sind. Um den Zugang zu den entsprechenden Dokumenten wird inzwischen ebenfalls vor Gericht gestritten: Heidel will diesen mit einer einstweiligen Verfügung durchsetzen. Über seinen Antrag wird Mitte August vor dem Landgericht München mündlich verhandelt.
Zum Hintergrund der seit langem schwelenden Auseinandersetzung: Mitte 2005 beschlossen Unicredito und HVB zusammenzugehen. Anfang dieses Jahres verkaufte die HVB dann ihren Anteil an der Bank Austria an Unicredito. Seitdem wird um die Bewertung der Bank gestritten.
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