Im Kölner Müllprozess hat das Landgericht Köln am heutigen Donnerstag die Urteile verkündet. Nach einer Aktenpanne fielen die Strafen für den Ex-Manager der Müllverbrennungsanlage Ulrich Eisermann, den Baumanager Sigfrid Michelfelder und den SPD-Politiker Norbert Rüther wie erwartet sehr milde aus. Eisermann wurde wegen Bestechung und Bestechlichkeit zu drei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Michelfelder, zur Zeit der Vorfälle Geschäftsführer des Anlagenbauers Steinmüller, bleibt dagegen auf freiem Fuß: Wegen Bestechung erhielt er zwei Jahre auf Bewährung. Sowohl Eisermann als auch Michelfelder hatten Geständnisse abgelegt.
Den früheren SPD-Politiker Rüther, der die Vorwürfe konsequent abgestritten hatte, sprachen die Richter frei. Das Gericht blieb deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft.
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