Ruhrgebiet/Westfalen


  • In die  traditionsreichen Anwaltsmärkte kommt Bewegung


Bewegung ist auch in die traditionell eher ruhigeren Anwaltsmärkte im Ruhrgebiet und in Westfalen gekommen: Die alteingesessene Dortmunder Sozietät Spieker & Jaeger eröffnete über den Zusammenschluss mit zwei Patentanwälten der Münsteraner Kanzlei Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn ihren ersten Standort außerhalb des Ruhrgebiets, das Essener Büro von Buse Heberer Fromm Rechtsanwälte erhöhte seine Schlagkraft im Ruhrgebiet mit einem 5-köpfigen Team der Dortmunder Kanzlei Apel Höch, und die westfälische Kanzlei Brandi Rechtsanwälte verkürzte nicht nur ihren Namen, sondern fusionierte auch zum Jahresbeginn mit der Mindener Kanzlei Suderow & Schröder.


Kanzleien trachten nach mehr Spezialisierung und überregionalen Mandanten

Das Ziel: Spezialisierungen weiter ausbilden und gleichzeitig den Radius der gesellschaftsrechtlichen Beratung ausweiten. Auf diesem Gebiet sitzen führende Kanzleien der Region wie Grüter Rechtsanwälte und Notare, Kümmerlein Simon & Partner oder Aulinger Rechtsanwälte weiter fest im Sattel. Basis für ihre Stabilität sind die engen und langjährigen Beziehungen zu namhaften Unternehmen der Region. Wachstum gehen die führenden Ruhrgebietskanzleien nach wie vor vorsichtig an – sicher ein Grund, warum sie trotz der schwierigen Lage der Gesamtwirtschaft weiterhin zahlreiche junge Anwälte zu Partnern ernennen konnten und weiter im gewohnten Maß eingestellt haben.

Das Essener Büro von Görg Rechtsanwälte zog zudem in der engen Zusammenarbeit mit den Kölnern im Rahmen der Arcandor-Insolvenz Aufmerksamkeit auf sich. Auch Kanzleien wie Alpmann Fröhlich oder Streitbörger Speckmann profitieren derzeit von ihrem langjährig aufgebauten und aktuell gut ausgelasteten Standbein in der Insolvenzverwaltung.