Der Essener Handels- und Touristikkonzern Arcandor spart in den kommenden drei Jahren rund 115 Millionen Euro per annum beim Personal ein. Dies sieht der sogenannte Zukunftspakt vor, den Management, Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft Verdi ausgehandelt haben. Der Vertrag gilt für die rund 40.000 Beschäftigten der zentralen Unternehmensbereiche Karstadt und Primondo. Betroffen von den Einsparungen sind 30.000 Mitarbeiter der Kaufhaussparte Karstadt und 10.000 Beschäftigte der Versandhandelstochter Primondo, deren Kernmarke Quelle ist. Durch den Vertrag sollen die bestehenden Arbeitsplätze weitgehend gesichert werden.
Die Vereinbarung sieht vor, dass der Großteil der Beschäftigten ab sofort rund zehn Prozent des Einkommens einbüßt, Manager noch mehr. Mitarbeiter wie beispielsweise Verkäufer müssten auf sieben bis zwölf Prozent des Jahreseinkommens verzichten, Geschäftsführer auf bis zu 20 Prozent.
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