Aurelius Reederei Deilmann

Die Münchner Industrieholding Aurelius hat eine Mehrheit der Reederei Peter Deilmann übernommen, der das Kreuzfahrtschiff MS Deutschland gehört. Der Investor steigt mit einem zweistelligen Millionenbetrag bei dem ostholsteiner Familienunternehmen ein und stärkt damit die Kapitalbasis der Reederei.

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Berater Aurelius
AFR Aigner Fischer Radlmayr
(München): Florian Fischer
Inhouse
(München): Dr. Frank Forster (Syndikus) – aus dem Markt bekannt

Berater Familie Deilmann 
Freshfields Bruckhaus Deringer
(Hamburg): Dr. Nikolaus Schrader (Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Peter Niggemann (Kartellrecht; Düsseldorf); Associates: Dr. Marcus Mackensen, Dr. Katharina Parameswaran, Christoph Klarmann (Gesellschaftsrecht/M&A), Katrin Gaßner (Kartellrecht; Düsseldorf).

Hintergrund: Freshfields-Partner Schrader berät die Familie Deilmann bereits seit mehreren Jahren und war schon für Peter Deilmann tätig. Zudem brachte ihn eine Empfehlung der Deutschen Bank ins Mandat, die bei Deilmann als Kreditgeber fungiert. Die „MS Deutschland“ hatte zuletzt aufgrund einer Klage von Hapag Lloyd ihre Klassifizierung als „Fünf Sterne Superior“ verloren. In dem Verfahren vertrat White & Case das Unternehmen.

Ulrich Radlmayr, Namenspartner der Kanzlei AFR, ist zugleich Finanzvorstand von Aurelius. Die Kanzlei ist bei Transaktionen regelmäßig für den Investor tätig, so zum Beispiel 2008 bei der Übernahme des Herrenausstatters Pohland. Aurelius vertraute darüber hinaus im Marken- und Patentrecht zuletzt auf Bird & Bird, zum Beispiel beim Kauf der Bosch-Tochter Blaupunkt. Dort wurde Aurelius nicht überraschend auch von der Kanzlei Haver Mailänder vertreten, die das Unternehmen regelmäßig kartellrechtlich berät.

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