Die BASF AG hat ein feindliches Übernahmeangebot für das US-Spezialchemieunternehmen Engelhard abgegeben. Für die größte Transaktion in der BASF-Geschichte will der Konzern rund 4,9 Milliarden US-Dollar bezahlen und bietet den Aktionären 37 Dollar je Aktie. Dies ist ein Aufschlag von 23 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Aktie vor dem Angebot, ein solcher Aufschlag wurde in der Chemiesparte bislang selten bezahlt. Engelhard setzte 2004 rund 4,1 Milliarden US-Dollar um. BASF ist bei der Übernahme allerdings auf das Engelhard-Management angewiesen, das bislang keine Zustimmung signalisiert hat.
Der Kauf wäre die erste nennenswerte feindliche Übernahme eines deutschen Konzerns im Ausland. Als Deal-Manager fungierte auf Seiten von BASF Lehman Brothers, für Engelhard war Merill Lynch tätig.
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