US-Konzern Thermo Fisher setzt bei Brahms-Kauf auf CMS
Der US-Pharmakonzern Thermo Fisher hat das Brandenburger Biotechunternehmen Brahms für 330 Millionen Euro gekauft. Veräußerer waren das Management sowie die Schweizer Venture-Capital-Häuser HBM Bioventures und HBM Biocapital. Beiden Verkäuferseiten gehörte jeweils die Hälfte des Unternehmens. Brahms ist in Henningsdorf bei Berlin ansässig, beschäftigt 300 Mitarbeiter und erforscht, entwickelt und produziert neuartige diagnostische Testverfahren. 2008 betrug der Umsatz rund 75 Millionen Euro.
Thermo Fisher ist wesentlich größer. Weltweit erwirtschaften 30.000 Mitarbeiter mit Dienstleistungen für Forschungsbereiche einen Jahresumsatz von über zehn Milliarden Dollar. Mit dem Zukauf vergrößert Thermo Fisher nun ihr Spezialdiagnostikportfolio.
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