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Covestro begibt mit Linklaters und White & Case erste Anleihe

Covestro, die ehemalige Kunststoffsparte von Bayer, hat ein Anleiheprogramm im Wert von fünf Milliarden Euro aufgesetzt. Die erste Anleihe über 1,5 Milliarden Euro hat der Werkstoffhersteller nun begeben. Ein Bankenkonsortium unter der Führung von Bank of America Merill Lynch, Citigroup, Deutsche Bank, JP Morgan, Société Générale und UniCredit begleitete die Emission.

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Die ehemalige Kunststoffsparte von Bayer, die erst seit wenigen Monaten unter dem Namen Covestro an der Frankfurter Börse gelistet ist, hat ein Anleiheprogramm im Wert von fünf Milliarden Euro aufgesetzt. Die erste Anleihe über 1,5 Milliarden Euro hat der Werkstoffhersteller nun begeben. Ein Bankenkonsortium unter der Führung von Bank of America Merill Lynch, Citigroup, Deutsche Bank, JP Morgan, Société Générale und UniCredit begleitete die Emission.

Peter Waltz
Peter Waltz

Die Anleihe teilt sich in drei Tranchen von je 500 Millionen Euro. Die erste Tranche läuft fünfeinhalb Jahre und hat einen Zinskupon von einem Prozent, die zweite Tranche läuft 8,5 Jahre und wird mit 1,75 Prozent verzinst. Die dritte Tranche mit zwei Jahren Laufzeit ist mit einer Verzinsung von 0,60 Prozent über dem Drei-Monats-Euribor versehen. Die Anleihe ist am regulierten Markt der Luxemburger Börse zugelassen und hat einen Nennwert von 1.000 Euro je Stück.

Der Erlös aus dem Anleiheprogramm soll nach Angaben des Unternehmens unter anderem dafür verwendet werden, noch beim Bayer-Konzern ausstehende Darlehen, die sich Ende 2015 auf 2,1 Milliarden Euro beliefen, zu begleichen.

Berater Covestro
Linklaters (Frankfurt): Dr. Peter Waltz; Associate: Alexander Schlee (beide Kapitalmarktrecht) – aus dem Markt bekannt

Karsten Wöckener
Karsten Wöckener

Berater Banken
White & Case (Frankfurt): Karsten Wöckener (Kapitalmarktrecht), Ray Simon (Steuerrecht; New York), Rebecca Emory (Kapitalmarktrecht), Alexander Born (Steuerrecht); Associates: Cristina Freudenberger, Georg Esser (beide Kapitalmarktrecht) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Deutsche Bank; Frankfurt): Matthias von Tiesenhausen – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Linklaters kam bei Bayer schon für die Abspaltung der Sparte Material Science zum Zug. Nach deren Umbenennung in Covestro setzte Bayer dann auch für den IPO auf die Kanzlei. Allen & Overy wurde damals für Finanzierungsfragen im Zuge der Abspaltung mandatiert. Nun sicherte sich Linklaters auch das Anleihe-Mandat von Covestro.

Als Bankenberaterin konnte sich White & Case in einem Pitch bei der Deutschen Bank durchsetzen. Beim Covestro-IPO wurden die Banken von Sullivan & Cromwell-Partner Dr. Carsten Berrar beraten.

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