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Die Berliner Nachrichtenagentur ddp hat das deutsche Nachrichtengeschäft des Konkurrenten The Associated Press (AP) übernommen. Für die deutsche Tochter sowie die Dienste in der Schweiz und in Österreich zahlte ddp dem US-amerikanischen Medienunternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Der Deal beinhaltet auch die Lizenz, sämtliche Inhalte des internationalen AP-Netzwerks zu nutzen. Weltweit beschäftigt AP in 250 Büro rund 3.000 Journalisten. Die weltweit größte Nachrichtenagentur zieht sich damit aus dem deutschsprachigen Raum zurück, wird ddp allerdings auch hierzulande langfristig mit Nachrichten aus aller Welt versorgen. Bestandteil des Deals ist zudem eine langfristige Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Parteien: Die Agenturen haben sich im Rahmen einer Lizenzvereinbarung verpflichtet, die redaktionellen Inhalte 15 Jahre lang untereinander auszutauschen. Hinter ddp stehen die beiden Unternehmer Dr. Martin Vorderwülbecke und Dr. Dr. Peter Löw und deren 2008 gegründeter Beteiligungsfonds BluO. Zuvor standen beide an der Spitze der Starnberger Investorengruppe Arques.