Der Kranhersteller Demag Cranes AG ist verspätet und mit reduziertem Volumen an der Börse gestartet. Nachdem zunächst eine Preisspanne zwischen 26 und 31 Euro angestrebt worden war, wurden die Aktien zu einem Preis von 22 Euro platziert. Das Verkaufsvolumen betrug bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option 270,7 Millionen Euro. Finanziert wurde der Börsengang von Lehman Brothers und Goldman Sachs, die als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners tätig waren. Neben Siemens ist auch der US-Investor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) an Demag Cranes beteiligt. Im Zuge des Börsengangs trennte sich KKR von einem Großteil der bislang gehaltenen 81 Prozent der Demag-Aktien. Das Managementbeteiligungsprogramm wurde umstrukturiert.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2005/2006 war der Umsatz bei Demag Cranes von 392,1 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 465,2 Millionen Euro angestiegen. Der operative Gewinn verdreifachte sich auf 19,4 Millionen Euro.
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