Juve Plus Drägerwerk und Clifford Chance Pünder

Trennung nach erster Runde

Das Lübecker Unternehmen Drägerwerk AG hat sich von seinen deutschen Beratern aus der Kanzlei Clifford Chance Pünder getrennt.Die Kanzlei beriet den Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik beim geplanten Joint Venture mit Siemens Medical Solutions bis zur Unterzeichnung des Memorandum of Understanding Ende Mai. Gründe für den Mandatsentzug wollte das norddeutsche Familienunternehmen, in dem Professor Dr. Dieter Feddersen den Vorsitz des Aufsichtsrates innehat, nicht nennen. Bekannt wurde jedoch, dass White & Case, Feddersen mit den weiteren Arbeiten am deutschen Teil der Umsetzung des Joint Ventures betraut wurde.

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Ursprünglich wurde Drägerwerk in Deutschland von einem Team von Frankfurter Clifford Chance Pünder-Anwälten unter der Führung von Partner Dr. Thomas Gasteyer beraten. Bei dem Joint Venture, das auf ein Umsatzvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro kommen soll und über Produktionsstätten in Deutschland, Schweden, den Niederlanden, USA und China verfügt, wirkten zudem Partner Dr. Andreas Jürgens und die Associates Dr. Katja Schaltinat und Dr. Florian Schmitz mit. Trotz des Entzugs des deutschen Mandats sind die amerikanischen Anwälte von Clifford Chance Rogers & Wells, Dr. Klaus Jander und Craig Waldman, weiter für Drägerwerk tätig.

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