Schaeffler greift mit Allen & Overy an, Freshfields in der Abwehr für Conti
Der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler greift nach dem Dax-Konzern Continental und hat sich nach Presseberichten bereits den indirekten Zugriff auf 30 bis 36 Prozent der Aktien gesichert.Schaeffler, mit 66.000 Mitarbeitern und 9 Milliarden Euro Umsatz der weltweit zweitgrößte Wälzlagerhersteller, wird demnach bei dem Übernahmeversuch von einer Gruppe internationaler Banken unterstützt: So sollen die Royal Bank of Scotland (RBS), Dresdner Bank, LBBW, Credit Suisse, Unicredit und Merrill Lynch Aktien des Hannoveraner Autozulieferers Continental gekauft und Schaeffler mit Call-Optionen ausgestattet haben. Kurzfristig ausgestiegen aus der Aktion sind offenbar die Deutsche Bank und die Commerzbank. Durch die Verteilung auf mehrere Banken sowie den Einsatz der Optionen sei die gesetzliche Meldepflicht umgangen worden, hieß es in Berichten, die sich auf Finanzkreise beriefen.
Wegen des mittlerweile erfolgten öffentlichen Übernahmeangebots musste sich Schaeffler auch ein Bankkonsortium für die Akquisitionsfinanzierung sichern, um nachzuweisen, dass man über genug finanzielle Mittel verfügt. Laut FAZ besteht das Konsortium aus einer Handvoll Instituten, darunter RBS, UBS und Dresdner Bank.
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