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Jones Day und Simonsen unterstützen Hilti beim Erwerb von Oglaend

Der Werkzeugsteller Hilti hat in Skandinavien zugekauft: Er übernimmt die norwegische Oglaend System und investierte damit in einen Kabelklemmen- und Trassenbauer für die Wind-, Öl- und Gasindustrie. Verkäufer sind die Private-Equity-Firma Segulah und nicht näher benannte Minderheitseigner. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der Kartellbehörden.

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Ansgar Rempp
Ansgar Rempp

Oglaend System beschäftigt rund 400 Leute in 14 Tochterunternehmen in Europa und Asien. Ihr Jahresumsatz lag im vergangenen Jahr bei umgerechnet rund 36,5 Millionen Euro. Deren Erfahrung in der Befestigung von Off- und Onshoreinstallationen dürfte für die breit aufgestellte Hilti-Gruppe attraktiv gewesen sein. Die in Liechtenstein ansässige Firmengruppe zählt rund 25.000 Mitarbeiter weltweit. Mit dem Verkauf von Elektrowerkzeugen sowie ihren diversen Montagesparten verzeichnete sie 2016 einen Gesamtumsatz von umgerechnet rund 4,2 Milliarden Euro.

Berater Hilti Group
Jones Day (München): Ansgar Rempp (Federführung), Martin Schulz (beide M&A), Dr. Andreas Holzwarth-Rochford (IP), Dr. Klaus Herkenroth (Steuerrecht; beide Frankfurt); Associates: Dr. Olaf Hohlefelder, Dr. Markus Fisch (beide M&A), Dr. Daniel Seyfried, Dr. Andreas Reingruber (beide IP; Frankfurt)
Simonsen Vogt Viig (Oslo): Christoffer Bjerknes (M&A/Private Equity), Espen Tøndel, Christian Ditlev-Simonsen, Amund Fougner Bugge, Silje Wollan Einum.
Inhouse Recht (Schaan; Liechtenstein): Dr. Kyriaki Maurer (General Counsel)

Berater Oglaend System-Gesellschafter
Kanter (Stockholm): Mikael Klang; Associate: Sara Malmström
Kluge (Oslo): Thomas Abrahamsen, Snorre Haukali

Hintergrund: Die Hilti-Gruppe ist eine Neumandantin für die US-Kanzlei Jones Day. Hiltis General Counsel Kyriaki Maurer, die bis Sommer 2014 bei der Mahle-Gruppe tätig war, dürfte Lead-Partner Rempp aus seinen zahlreichen Transaktionen für den Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle kennen. 

Für den Ankauf der Oglaend-Gruppe waren für Hilti Jones Day-Anwälte aus den Büros in Chicago, Moskau, Schanghai und Singapur eingebunden, zudem kamen noch die norwegische Sozietät Simonsen Vogt Viig, aus Korea die Einheit Kim & Chang und in Malaysia Putri Norlisa Chair zum Einsatz. Mit Simonsen, die die Due Diligence abdeckte und Aspekte nach norwegischem Recht klärte, hatte Jones Day schon früher zusammengearbeitet. Die steuerrechtlichen Aspekte der Transaktion überwachte Tax-Partner Herkenroth, der im Sommer 2015 von Ashurst zu Jones Day gewechselt war.

Die norwegische Kanzlei Kluge pflegt eine enge Verbindung zu Oglaend, Corporate-Partner Abrahamsen amtierte dort auch langjährig als Vorstandsvoristzender. Die schwedische Einheit Kanter, die auf M&A, IP und Dispute Resolution spezialisiert ist, ist unter anderem für ihren deutschsprachigen Desk bekannt. Insbesondere Dr. Moritz Veller, in Schweden und Deutschland als Anwalt zugelassen, pflegt das deutsch-schwedische Beratungsgeschäft. Er war früher auch bei White & Case in Hamburg und bei der in Hagen ansässigen Steuerkanzlei Veller tätig.

 

 

 

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